Steuertermine 2020 / 21 Fristen- und Zahlungstermine

Wichtige Fristen nicht versäumen! Ein Service den wir gerne übernehmen.
(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Die unten aufgeführten Termine beruhen auf gesetzlichen Grundlagen und erfordern demnach zwingend eine pünktliche Zahlung. Wird diese an das Finanzamt bzw. an die Finanzkasse nicht im Rahmen der Zahlungsfrist geleistet, entstehen automatisch Säumniszuschläge in Höhe von 1 % pro angebrochenen Monat über der Fälligkeit. Die 3-Tages-Zahlungs-Schonfrist gilt bei Überweisungen und Lastschrifteinzugsverfahren, nicht jedoch bei Barzahlungen und Scheckzahlungen. Scheckzahlungen gelten erst drei Tage nach Eingang des Schecks als geleistet. Wird die Umsatzsteuervoranmeldung nicht pünktlich eingereicht, entstehen so genannte Verspätungszuschläge. Die Datumsangaben unter der Spalte "Schonfrist" betreffen ausschließlich den Zahlungsvorgang, nicht die Abgabe der Anmeldungen. Diese sind dem Finanzamt elektronisch mittels dem Programm Elster zu übersenden. Verspätete Anmeldungen können die Festsetzung von Verspätungszuschlägen nach sich ziehen.

An selbstständige Publizisten und Künstler gezahlten Entgelte eines Jahres müssen bis zum 31.3. des Folgejahres an die Künstlersozialkasse (KSK) gemeldet werden. Auf Basis der Jahresmeldung erfolgt dann die Abrechnung der Künstlersozialabgabe für das Vorjahr. Eventuelle Nachzahlungen sind ebenfalls am 31.3. des Abrechnungsjahres fällig. Die monatlichen Vorauszahlungen auf die Künstlersozialabgabe müssen jeweils bis zum 10. des Folgemonats an die Künstlersozialkasse abgeführt werden. Bei verspäteter, monatlicher Vorauszahlung werden von der Künstlersozialkasse monatliche Säumniszuschläge in Höhe von 1 % des Rückstandes erhoben.

Hinweis: Trotz sorgfältiger Eruierung der nachfolgenden Termine übernehmen Zemann-Zipser keine Gewähr für deren vollständige Richtigkeit; jede Verwertung erfolgt ausdrücklich auf alleinige Gefahr des Besuchers bzw. Nutzers.

  • 08/21
  • ZAHLUNGSFRIST

    (SCHONFRIST)[1]

    STEUERART

    10. August

    (13. August)

    Lohnsteuer

    10. August

    (13. August)

    Kirchenlohnsteuer

    10. August

    (13. August)

    Umsatzsteuer[2]

    10. August

    (13. August)

    Vergnügungsteuer

    16. August

    (19. August)

    Feuerschutzsteuer

    16. August

    (19. August)

    Gewerbesteuer

    16. August

    (19. August)

    Grundsteuer[3]

    16. August

    (19. August)

    Versicherungsteuer


    ANMERKUNGEN

    [1] Die Schonfrist gilt grundsätzlich nur bei Überweisungen und Abbuchungen; nicht bei Scheck- und Bar­zahlungen.
    [2] Dauerfristverlängerung um einen Monat möglich.
    [3] Abweichende Termine für Kleinbeträge nach Bestimmung der Gemeinde.

  • 09/21
  • ZAHLUNGSFRIST

    (SCHONFRIST)[1]

    STEUERART

    10. September

    (13. September)

    Einkommensteuer

    10. September

    (13. September)

    Körperschaftsteuer

    10. September

    (13. September)

    Kirchensteuer

    10. September

    (13. September)

    Lohnsteuer

    10. September

    (13. September)

    Kirchenlohnsteuer

    10. September

    (13. September)

    Umsatzsteuer[2]

    10. September

    (13. September)

    Vergnügungsteuer

    15. September

    (20. September)

    Feuerschutzsteuer

    15. September

    (20. September)

    Versicherungsteuer


    ANMERKUNGEN

    [1] Die Schonfrist gilt grundsätzlich nur bei Überweisungen und Abbuchungen; nicht bei Scheck- und Bar­zahlungen.
    [2] Dauerfristverlängerung um einen Monat möglich.
    [3] Abweichende Termine für Kleinbeträge nach Bestimmung der Gemeinde.

  • 10/21
  • ZAHLUNGSFRIST

    (SCHONFRIST)[1]

    STEUERART

    11. Oktober

    (14. Oktober)

    Lohnsteuer

    11. Oktober

    (14. Oktober)

    Kirchenlohnsteuer

    11. Oktober

    (14. Oktober)

    Umsatzsteuer[2]

    11. Oktober

    (14. Oktober)

    Vergnügungsteuer

    15. Oktober

    (18. Oktober)

    Feuerschutzsteuer

    15. Oktober

    (18. Oktober)

    Versicherungsteuer

    20. Oktober

    (25. Oktober)

    Umsatzsteuer: Mini one stop shop


    ANMERKUNGEN

    [1] Die Schonfrist gilt grundsätzlich nur bei Überweisungen und Abbuchungen; nicht bei Scheck- und Bar­zahlungen.
    [2] Dauerfristverlängerung um einen Monat möglich.
    [3] Abweichende Termine für Kleinbeträge nach Bestimmung der Gemeinde.

  • 11/21
  • ZAHLUNGSFRIST

    (SCHONFRIST)[1]

    STEUERART

    10. November

    (15. November)

    Lohnsteuer

    10. November

    (15. November)

    Kirchenlohnsteuer

    10. November

    (15. November))

    Umsatzsteuer[2]

    10. November

    (15. November)

    Vergnügungsteuer

    15. November

    (18. November)

    Feuerschutzsteuer

    15. November

    (18. November)

    Gewerbesteuer

    15. November

    (18. November)

    Grundsteuer[3]

    15. November

    (18. November)

    Versicherungsteuer


    ANMERKUNGEN

    [1] Die Schonfrist gilt grundsätzlich nur bei Überweisungen und Abbuchungen; nicht bei Scheck- und Bar­zahlungen.
    [2] Dauerfristverlängerung um einen Monat möglich.
    [3] Abweichende Termine für Kleinbeträge nach Bestimmung der Gemeinde.

  • 12/21
  • ZAHLUNGSFRIST

    (SCHONFRIST)[1]

    STEUERART

    10. Dezember

    (13. Dezember)

    Einkommensteuer

    10. Dezember

    (13. Dezember)

    Körperschaftsteuer

    10. Dezember

    (13. Dezember)

    Kirchensteuer

    10. Dezember

    (13. Dezember)

    Lohnsteuer

    10. Dezember

    (13. Dezember)

    Kirchenlohnsteuer

    10. Dezember

    (13. Dezember)

    Umsatzsteuer[2]

    10. Dezember

    (13. Dezember)

    Vergnügungsteuer

    15. Dezember

    (20. Dezember)

    Feuerschutzsteuer

    15. Dezember

    (20. Dezember)

    Versicherungsteuer


    ANMERKUNGEN

    [1] Die Schonfrist gilt grundsätzlich nur bei Überweisungen und Abbuchungen; nicht bei Scheck- und Bar­zahlungen.
    [2] Dauerfristverlängerung um einen Monat möglich.
    [3] Abweichende Termine für Kleinbeträge nach Bestimmung der Gemeinde.

ZAHLUNGSFRIST

(SCHONFRIST)[1]

STEUERART

10. August

(13. August)

Lohnsteuer

10. August

(13. August)

Kirchenlohnsteuer

10. August

(13. August)

Umsatzsteuer[2]

10. August

(13. August)

Vergnügungsteuer

16. August

(19. August)

Feuerschutzsteuer

16. August

(19. August)

Gewerbesteuer

16. August

(19. August)

Grundsteuer[3]

16. August

(19. August)

Versicherungsteuer


ANMERKUNGEN

[1] Die Schonfrist gilt grundsätzlich nur bei Überweisungen und Abbuchungen; nicht bei Scheck- und Bar­zahlungen.
[2] Dauerfristverlängerung um einen Monat möglich.
[3] Abweichende Termine für Kleinbeträge nach Bestimmung der Gemeinde.

ZAHLUNGSFRIST

(SCHONFRIST)[1]

STEUERART

10. September

(13. September)

Einkommensteuer

10. September

(13. September)

Körperschaftsteuer

10. September

(13. September)

Kirchensteuer

10. September

(13. September)

Lohnsteuer

10. September

(13. September)

Kirchenlohnsteuer

10. September

(13. September)

Umsatzsteuer[2]

10. September

(13. September)

Vergnügungsteuer

15. September

(20. September)

Feuerschutzsteuer

15. September

(20. September)

Versicherungsteuer


ANMERKUNGEN

[1] Die Schonfrist gilt grundsätzlich nur bei Überweisungen und Abbuchungen; nicht bei Scheck- und Bar­zahlungen.
[2] Dauerfristverlängerung um einen Monat möglich.
[3] Abweichende Termine für Kleinbeträge nach Bestimmung der Gemeinde.

ZAHLUNGSFRIST

(SCHONFRIST)[1]

STEUERART

11. Oktober

(14. Oktober)

Lohnsteuer

11. Oktober

(14. Oktober)

Kirchenlohnsteuer

11. Oktober

(14. Oktober)

Umsatzsteuer[2]

11. Oktober

(14. Oktober)

Vergnügungsteuer

15. Oktober

(18. Oktober)

Feuerschutzsteuer

15. Oktober

(18. Oktober)

Versicherungsteuer

20. Oktober

(25. Oktober)

Umsatzsteuer: Mini one stop shop


ANMERKUNGEN

[1] Die Schonfrist gilt grundsätzlich nur bei Überweisungen und Abbuchungen; nicht bei Scheck- und Bar­zahlungen.
[2] Dauerfristverlängerung um einen Monat möglich.
[3] Abweichende Termine für Kleinbeträge nach Bestimmung der Gemeinde.

ZAHLUNGSFRIST

(SCHONFRIST)[1]

STEUERART

10. November

(15. November)

Lohnsteuer

10. November

(15. November)

Kirchenlohnsteuer

10. November

(15. November))

Umsatzsteuer[2]

10. November

(15. November)

Vergnügungsteuer

15. November

(18. November)

Feuerschutzsteuer

15. November

(18. November)

Gewerbesteuer

15. November

(18. November)

Grundsteuer[3]

15. November

(18. November)

Versicherungsteuer


ANMERKUNGEN

[1] Die Schonfrist gilt grundsätzlich nur bei Überweisungen und Abbuchungen; nicht bei Scheck- und Bar­zahlungen.
[2] Dauerfristverlängerung um einen Monat möglich.
[3] Abweichende Termine für Kleinbeträge nach Bestimmung der Gemeinde.

ZAHLUNGSFRIST

(SCHONFRIST)[1]

STEUERART

10. Dezember

(13. Dezember)

Einkommensteuer

10. Dezember

(13. Dezember)

Körperschaftsteuer

10. Dezember

(13. Dezember)

Kirchensteuer

10. Dezember

(13. Dezember)

Lohnsteuer

10. Dezember

(13. Dezember)

Kirchenlohnsteuer

10. Dezember

(13. Dezember)

Umsatzsteuer[2]

10. Dezember

(13. Dezember)

Vergnügungsteuer

15. Dezember

(20. Dezember)

Feuerschutzsteuer

15. Dezember

(20. Dezember)

Versicherungsteuer


ANMERKUNGEN

[1] Die Schonfrist gilt grundsätzlich nur bei Überweisungen und Abbuchungen; nicht bei Scheck- und Bar­zahlungen.
[2] Dauerfristverlängerung um einen Monat möglich.
[3] Abweichende Termine für Kleinbeträge nach Bestimmung der Gemeinde.

  • Vierteljährige Zahlungen 2021
  • Vierteljährliche Zahlungen

    (zu Zahlungs-Schonfristen vgl. Monatszahler)

    STEUERART

    VORAUSZAHLUNG AM

    Einkommensteuer

    10. März, 10. Juni, 10. September, 10. Dezember

    Kirchensteuer

    10. März, 10. Juni, 10. September, 10. Dezember

    Körperschaftsteuer

    10. März, 10. Juni, 10. September, 10. Dezember

    Gewerbesteuer

    15. Februar, 17. Mai, 16. August, 15. November

    Grundsteuer

    15. Februar, 17. Mai, 16. August, 15. November

    Kraftfahrzeugsteuer

    Zahlung im Voraus für 1 Jahr

Vierteljährliche Zahlungen

(zu Zahlungs-Schonfristen vgl. Monatszahler)

STEUERART

VORAUSZAHLUNG AM

Einkommensteuer

10. März, 10. Juni, 10. September, 10. Dezember

Kirchensteuer

10. März, 10. Juni, 10. September, 10. Dezember

Körperschaftsteuer

10. März, 10. Juni, 10. September, 10. Dezember

Gewerbesteuer

15. Februar, 17. Mai, 16. August, 15. November

Grundsteuer

15. Februar, 17. Mai, 16. August, 15. November

Kraftfahrzeugsteuer

Zahlung im Voraus für 1 Jahr

Fälligkeit der Beitragsnachweise für die Sozialversicherung

Übersicht über die Abgabetermine der Beitragsnachweise (Datenübermittlung) und Fälligkeitstermine der Sozialversicherungsbeiträge für das Kalenderjahr 2021

Eingang Beitragsnachweis Zahlungseingang
25. Januar 2021 27. Januar 2021
22. Februar 2021 24. Februar 2021
25. März 2021 29. März 2021
26. April 2021 28. April 2021
25. Mai 2021 27. Mai 2021
24. Juni 2021 28. Juni 2021
26. Juli 2021 28. Juli 2021
25. August 2021 27. August 2021
24. September 202128. September 2021
25. Oktober 2021 27. Oktober 2021
24. November 2021 26. November 2021
23. Dezember 2021 * 28. Dezember 2021 *

        

 * Der 24. Dezember (Heilig Abend) und der 31. Dezember (Silvester) gelten bundesweit nicht als bankübliche Arbeitstage.

Eingang Beitragsnachweis
Arbeitgeber sind nach § 28f Abs. 3 SGB IV verpflichtet, der Einzugsstelle zwei Arbeitstage vor Fälligkeit der Beiträge einen Beitragsnachweis durch Datenübertragung zu übermittelt. Diese Abgabe- bzw. Übermittlungstermine werden daher anhand der Fälligkeitstermine der Sozialversicherungsbeiträge berechnet. Die Übermittlung muss am genannten Tag des Eingangs des Beitragsnachweises um 00:00 Uhr – also spätestens am Vortag bis 24:00 Uhr – erfolgt sein!  

Zahlungseingang/Fälligkeitstermin
Nach § 23 Abs. 1 SGB IV sind die Fälligkeitstermine für die Sozialversicherungsbeiträge immer am drittletzten Bankarbeitstag des Monats in dem die Beschäftigung bzw. Tätigkeit, mit der das Arbeitsentgelt erzielt wird, ausgeübt wird.

Hinweis

Sollten Arbeitgeber den Beitragsnachweis nicht bis zum gesetzlich bestimmten Abgabetermin (zwei Tage vor Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge) übermittelt haben, kann nach § 28f Abs. 3 SGB IV die Einzugsstelle das für die Beitragsberechnung maßgebende Arbeitsentgelt schätzen, bis der Nachweis ordnungsgemäß übermittelt wird.

Dauer-Beitragsnachweis muss geändert werden

Sofern Arbeitgeber einen Dauer-Beitragsnachweis abgegeben haben, sollte beachtet werden, dass dieser ggf. zu Jahresbeginn 2021 anzupassen ist. Insbesondere durch die Änderung der Beitragsbemessungsgrenzen oder auch von Beitragssätzen können sich Änderungen ergeben.

Ein Dauer-Beitragsnachweis reduziert insbesondere für kleine Arbeitgeber den Verwaltungsaufwand. Diese können abgegeben werden, wenn sich über mehrere Monate hinweg keine Änderung in der Höhe der abzuführenden Sozialversicherungsbeiträge ergibt. Dies ist bei Arbeitgebern mit wenigen Beschäftigten und gleichbleibenden Lohn-/Gehaltszahlungen der Fall.

Anmerkungen:

Grundsätzlich gilt: Für Steuerzahlungen gibt es eine Zahlungs-Schonfrist von drei Tagen (§ 240 Abs. 3 AO). Die zu zahlende Steuer muss vor Fristablauf beim Finanzamt eingegangen sein. Die Schonfrist beginnt nach Ablauf des Abgabe-/Zahlungstermins. Fällt der letzte Tag der Schonfrist auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, verschiebt sich der Fristablauf auf den nächsten Werktag. Der Tag, an dem die Zahlungs-Schonfrist endet, steht in Klammern unter dem Abgabe-/Zahlungstermin.

Eine Schonfrist gibt es jedoch nur für Überweisungen und Einzahlungen am Bank- oder Postschalter, nicht aber für Scheckzahlungen oder Bareinzahlungen an der Finanzkasse. Begleichen Sie Ihre Steuerschuld direkt beim Finanzamt durch Bareinzahlung, kommt es zu keiner Verschiebung des Zahlungstermins. Bei Scheckzahlung muss der Scheck dem Finanzamt spätestens drei Tage vor dem ursprünglichen Zahlungstermin vorliegen. Begleichen Sie Ihre Steuerschuld zu spät, setzt das Finanzamt für jeden angefangenen Monat 1% Säumniszuschlag auf den geschuldeten Steuerbetrag fest, der auf die nächsten 50 Euro abzurunden ist (§ 240 Abs. 1 AO).

Beispiel:

Bei monatlicher Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung und Verzicht auf die Dauerfristverlängerung muss die Voranmeldung für Juli 2021 am 10. 8. 2021 (Dienstag) beim Finanzamt sein. Dieser Tag ist gleichzeitig Zahlungstermin.

Wenn Sie Ihrem Finanzamt eine Lastschrifteinzugsermächtigung erteilt haben, müssen Sie sich keine Gedanken über die pünktliche Zahlung der Steuerschuld machen. Das Finanzamt bucht die fällige Steuer rechtzeitig von Ihrem Konto ab. Überweisen Sie die fällige Steuer, muss der Steuerbetrag dem Konto des Finanzamts spätestens am 13. 8. 2021 (Freitag) gutgeschrieben sein, denn die dreitägige Zahlungs-Schonfrist läuft an diesem Tag ab.

Sozialversicherungsbeiträge

Die von Ihnen für Ihre Mitarbeiter zu zahlenden Sozialversicherungsbeiträge müssen spätestens am drittletzten Bankarbeitstag des Monats gezahlt sein, für den die Beiträge zu entrichten sind. Die Zahlung ist nur dann rechtzeitig, wenn das Geld spätestens am Fälligkeitstag beim Sozialversicherungsträger eingegangen ist. Stellt sich nach Ablauf des Monats heraus, dass die Zahlung zu niedrig war, ist der Differenzbetrag bis zum drittletzten Bankarbeitstag des Folgemonats zu zahlen.

Der Beitragsnachweis muss dem zuständigen Sozialversicherungsträger spätestens am zweiten Arbeitstag vor Beitragsfälligkeit vorliegen – und zwar bereits um 0:00 Uhr. Demnach müssen Sie den Beitragsnachweis schon drei Tage vor Fälligkeit der Beiträge abgeben.

Unterlagen und Daten brauchen Platz: Hier erfahren Sie, welche Unterlagen Sie unter Berücksichtigung der 10-jährigen Aufbewahrungsfrist ab dem 1.1.2021 vernichten dürfen

Aufbewahrungsfrist bei Archivierung von elektronisch gespeicherten Steuerunterlagen

Mit dem Bürokratieentlastungsgesetz III hat die Finanzverwaltung das Recht erhalten, von einem Steuerpflichtigen bei einer Außenprüfung die Einsicht in die mit Hilfe eines Datenverarbeitungssystems erstellten Steuerdaten sowie die Nutzung dieses Datenverarbeitungssystems zu verlangen. Der Prüfer kann zudem die maschinelle Auswertung dieser Daten fordern oder einen Datenträger mit den gespeicherten Steuerunterlagen verlangen. Die Datenverarbeitungssysteme mussten bisher sogar bei einem Wechsel des Datenverarbeitungssystems oder einer Datenauslagerung über die 10-jährige Aufbewahrungsfrist aufrechterhalten werden. Künftig reicht es aus, wenn der Steuerpflichtige 5 Jahre nach einem Systemwechsel oder einer Datenauslagerung einen Datenträger mit den gespeicherten Steuerunterlagen vorhält. Dies wird in § 147 Abs. 6 S. 6 AO und im Anwendungserlass zur Abgabenordnung Art. 97 § 19b Abs. 2 AEAO geregelt. Die Neuregelung gilt für Daten, deren Aufbewahrungsfrist ab dem 1.1.2020 beginnt.

Aufbewahrungsfristen 2021: Diese Unterlagen können vernichtet werden

Mehr…
.

Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Ablauf des Kalenderjahres, in dem bei laufend geführten Aufzeichnungen die letzte Eintragung gemacht, d.h., wenn die letzten Buchungen erfolgten, das Inventar, die Eröffnungsbilanz, der Jahresabschluss oder der Lagebericht aufgestellt wurde. Bei Handels- oder Geschäftsbriefen beginnt die Frist mit dem Schluss des Jahres, in dem sie empfangen bzw. abgesandt wurden. Für Buchungsbelege oder sonstige Unterlagen ist der Schluss des Kalenderjahres ihrer Entstehung maßgebend.

Wurden beispielsweise im Jahr 2010 die letzten Buchungen für das Jahr 2009 gemacht und der Jahresabschluss erstellt,

  • beginnt die Aufbewahrungsfrist mit Ablauf des Kalenderjahres 2010,
  • dauert 10 Jahre und
  • endet mit Ablauf des Kalenderjahres 2020.

Ab dem 1.1.2021 können alle Unterlagen für das Jahr 2009 vernichtet werden.

Hinweis: Die Aufbewahrungsfrist endet nicht, wenn das Finanzamt bis zum 31.12.2020 schriftlich eine Außenprüfung ankündigt.

Achtung: Aussetzung der Aufbewahrungsfrist

Die 10-jährige Aufbewahrungsfrist gilt aber nur unter der Voraussetzung, dass alle Steuerbescheide bestandskräftig sind. Ein nach § 165 AO vorläufiger Steuerbescheid wird erst bestandskräftig, wenn er für endgültig erklärt wird. Dies kann auch nach Ablauf der Frist von 10 Jahren sein. Ist ein Verfahren vor dem Finanzgericht, Bundesfinanzhof oder Gerichtshof der Europäischen Union anhängig, wird der Steuerbescheid ebenfalls nicht bestandskräftig.

Aufbewahrungsfristen: Buchhaltung sollte im Zweifel die Dokumente länger aufbewahren

Für die Frage, wie lange Unterlagen aufzubewahren sind, dient folgende Orientierung: Dienten die Unterlagen als Buchungsgrundlage, gilt die 10-jährige Aufbewahrungsfrist, ansonsten die von 6 Jahren.

Im Zweifel sollten die Unterlagen 10 Jahre aufbewahrt werden. So liegt man immer auf der richtigen Seite.

Um Schwarzarbeit zu bekämpfen, hat der Gesetzgeber auch eine 2-jährige Aufbewahrungspflicht für Rechnungs- und Zahlungsbelege bei Privatpersonen eingeführt.

Besondere Unterlagen sollten ein Leben lang aufbewahrt werden

Folgende Unterlagen sollten rund 30 Jahre aufbewahrt werden:

  • Urteile
  • Mahnbescheide
  • Prozessakten

Für bestimmte Unterlagen gibt es keinen Vernichtungszeitpunkt. Diese sollte der Steuerpflichtige im eigenen Interesse ein Leben lang aufbewahren. Hierzu gehören:

  • Ärztliche Gutachten
  • Ausbildungsurkunden
  • Abschlusszeugnisse
  • Geburtsurkunden, Taufscheine, Heiratsurkunden
  • Sterbeurkunden von Familienangehörigen
  • Unterlagen zur Rentenberechnung inkl. der hierzu gehörenden Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen und Sozialversicherungsunterlagen
Weniger…

Neue Fristen für die Steuererklärung – Ab wann gelten sie?

Bundestag und Bundesrat haben im Jahr 2016 dem Gesetzentwurf zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens zugestimmt. Damit gelten – neben weiteren Änderungen – auch folgende neuen Abgabefristen:

Steuererklärungen müssen von Steuerpflichtigen, die sich nicht steuerlich beraten lassen, künftig nicht mehr bis Ende Mai, sondern erst bis Ende Juli abgegeben werden.

Steuerpflichtige, die von Steuerberatern beraten werden, erhalten zwei Monate mehr Zeit und müssen die Erklärung erst bis 28. Februar des übernächsten Jahres abgeben.

Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung
Ab dem Jahr 2019 gilt erstmals der neue Termin: Die Steuererklärung muss bis zum 31. Juli eines Jahres beim Finanzamt sein.

Dies ergibt folgende Abgabetermine:

Mehr…

Steuererklärung für 2016: 31. Mai 2017 (abgelaufen)
Steuererklärung für 2017: 31. Mai 2018 (abgelaufen)
Steuererklärung für 2018: 31. Juli 2019
Steuererklärung für 2019: 31. Juli 2020
Steuererklärung für 2020: 31. Juli 2021

Längere Frist mit Steuerberater
Wer seine Steuererklärung mit einem Steuerberater anfertigt, bekommt mehr Zeit. Bis zum Inkrafttreten der neuen Regelung muss die Steuererklärung weiterhin bis zum Jahresende des Folgejahres beim Finanzamt sein. Die Änderung sieht dann den 28. Februar des Folgejahres als neues Fristende vor.

Das ergibt folgende Steuerberater-Abgabetermine:
Steuererklärung für 2016: 31. Dezember 2017 (abgelaufen)
Steuererklärung für 2017: 31. Dezember 2018
Steuererklärung für 2018: 28. Februar 2020
Steuererklärung für 2019: 28. Februar 2021
Steuererklärung für 2020: 28. Februar 2022

Weniger…

Verlängerung der Abgabefrist für die Steuererklärung 2020 um drei Monat

26.06.2021

Der Bundesrat hat am 25. Juni 2021 der Verlängerung der Abgabefrist für die Steuererklärung 2020 um drei Monate zugestimmt. Der Bundestag hatte sie am 21. Mai 2021 an das Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie ATAD zur Anti-Steuervermeidung angefügt – und damit inhaltlich eine Anregung des Bundesrates aufgegriffen.

Mehr…

Nicht nur für Steuerberater

Die dreimonatige Verlängerung für den Veranlagungszeitraum 2020 gilt sowohl für Steuererklärungen, die von Steuerberaterinnen und Steuerberatern erstellt werden, als auch für Steuerpflichtige, die ihre Steuererklärungen selbst anfertigen. Auch die besonderen Abgabefristen für Steuerpflichtige mit Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft verlängern sich um drei Monate. 

Frist bis Ende Oktober

Bürgerinnen und Bürger haben nun bis Ende Oktober 2021 Zeit, um ihre Erklärung beim Finanzamt abzugeben. Sind Angehörige der steuerberatenden Berufe mit der Erstellung beauftragt, verlängert sich der Termin auf den 31. Mai 2022. 

Parallel wird auch die Karenzzeit zur Verschonung von Verzugszinsen auf Steuerschulden um drei Monate ausgeweitet.

 

Belastungen der Corona-Pandemie

Hintergrund sind die Belastungen in der Corona-Pandemie für Bürgerinnen und Bürger und Angehörige der steuerberatenden Berufe – letztere hatten bereits im Februar 2021 einen Aufschub um 6 Monate für den Veranlagungszeitraum 2019 erhalten. 

Baldiges Inkrafttreten

Mit der Zustimmung des Bundesrates kann das Gesetz über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet und anschließend im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Es soll am Tag darauf in Kraft treten.

Weniger…

Auch für 2020 bleibt für die Steuererklärung mehr Zeit, wenn die Erklärung durch den Steuerberater erstellt wird.

Für die Abgabe der Steuererklärungen für 2019 durch den Steuerberater gibt es bereits eine Verlängerung der Abgabefrist um sechs Monate. 

Mehr…

Nun haben sich die Koalitionsfraktionen auch auf eine Verlängerung für die Erklärungen für 2020 geeinigt, diesmal jedoch nur um drei Monate bis Ende Mai 2022. Auch hier gilt die Verlängerung nur für Steuerberater; wer seine Steuererklärung selbst erstellt, muss diese wie gehabt bis Ende Juli 2021 beim Finanzamt einreichen oder eine Fristverlängerung beantragen.

Weniger…

STEUERERKLÄRUNG 2019 ABGABEFRIST VERLÄNGERT

Für die Abgabe der Steuererklärung 2019 hat das Bundesfinanzministerium nun die Frist bis zum 31. August 2021 verlängert.
Grundsätzlich gilt, dass Steuererklärungen bis zum 31. Juli des Folgejahres abgegeben werden müssen.

Mehr…

WER DIE HILFE EINES STEUERBERATERS ODER LOHNSTEUERHILFEVEREINS IN ANSPRUCH NIMMT, HATTE IMMER SCHON LÄNGER ZEIT.

Für die Abgabe der Steuererklärung 2019 hat das Bundesfinanzministerium nun die Frist bis zum 31. August 2021 verlängert. Begründet wird dieser Schritt mit der hohen Mehrbelastung, die Steuerberater durch die Corona-Krise haben.

WAS ALLERDINGS NICHT GEÄNDERT WURDE, IST DER BEGINN DES ZINSLAUFS.

Steuernachzahlungen aber auch Steuererstattungen, die aus der Steuererklärung 2019 resultieren, werden ab dem 01. April 2021 mit 0,5 Prozent pro Monat verzinst.

Um finanzielle Nachteile zu vermeiden, kann eine nachträgliche Vorauszahlung für das Jahr 2019 geleistet werden. Diese muss allerdings zwingend vorher beantragt werden, damit beim Finanzamt eine richtige Zuordnung vorgenommen werden kann.

WENN DIE ABGABEFRIST NICHT EINGEHALTEN WIRD, SANKTIONIERT DAS FINANZAMT DAS MIT DER FESTSETZUNG EINES VERSPÄTUNGSZUSCHLAGS.

Dieser beträgt für jeden angefangenen Monat, den die Steuererklärung zu spät ankommt, 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer, mindestens aber 25 Euro. Maximal kann sich der Verspätungszuschlag auf bis zu 25.000 Euro belaufen.

Die fachlichen Informationen auf dieser Seite sind der Verständlichkeit halber kurz gehalten und können die individuelle Beratung durch meine Kanzlei nicht ersetzen. Die Informationen sind sorgfältig zusammengestellt und recherchiert, jedoch ohne Gewähr.

Weniger…

Vermeiden Sie Verspätungs- und Säumniszuschläge!